Ludwig Müller
Am 29.5. in der Drehleier
Kein Frauenversteher im herkömmlichen Sinn ist Ludwig Müller. Immerhin versteht er ja nicht mal seine eigenen Nachbarn. Im neuen Programm „Dönermonarchie“ setzt sich „Herr Müllür“ mit seinen Vielvölker-Mitbewohnern in einer Wiener Mietskaserne auseinander. „Soll keiner sagen, wir hätten kein Interesse an fremden Kulturen“, heißt es. „Essen tun wir alles, selbst diese japanischen Cevapcici aus Reis und kaltem rohen Fisch.“ Beim Tee mit Hausmeister Özcan, der nicht nur jedes Türschloss, sondern auch die Herzen heillos zerstrittener Hausgenossen öffnet, kommt Müllür eine Idee: Wie wäre es, den alten k.u.k.-Staat wieder aufleben zu lassen – mit Franz-Yusuf als Kaiser? Der Preisträger des „Salzburger Stiers“ ist Vorsitzender des Vereins „Freunde des Schüttelreims“ und „Wordaholic“ aus Leidenschaft.
HG Butzko
Am 26.5. in der Lach & Schieß
Nach eigenen Angaben geht HG Butzko nie ohne seine geliebten Sorgen ins Bett. Der Politkabarettist mit dem gewissen Proll-Charme setzt sich in seinem aktuellen Solo „Herrschaftszeiten“ mal wieder mit den Ränkespielen der Mächtigen auseinander. Dabei kann man von ihm viel über die verdrehte Polit-Rabulistik Berliner Prägung lernen. „Wer sozialdemokratische Forderungen durchsetzen will, muss Angela Merkel wählen, nachdem die SPD unter Gerhard Schröder ein Garant für konservative Politik war“, sagt er, getreu dem Motto: Alle Gewalt geht dem Volke aus!